Die “Jugend forscht”-Landessieger 2012 aus Baden-Württemberg stehen fest

Die “Jugend forscht”-Landessieger 2012 aus Baden-Württemberg stehen fest

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Für den 47. Bundeswettbewerb haben sich 16 junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Baden-Württemberg qualifiziert.

Beim diesjährigen Landeswettbewerb waren 111 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit insgesamt 54 Forschungsarbeiten angetreten. Die Themenvielfalt und das Niveau der Arbeiten waren beeindruckend, was die folgenden Landessieger in ihren Forschungen eindrucksvoll unter Beweis stellten.

Landessieger im Fachgebiet Arbeitswelt sind Stefanie Braun (18), Artur Bühler (20) und Urs Fabian Machtolf (18) von der Felss GmbH in Königsbach-Stein. Die Auszubildenden konstruierten ein Gerät, das die Reittherapie von Kindern mit Behinderung unterstützen soll, indem es die Bewegungen des Pferderückens realistisch simuliert.

Ulrike Dreher (19) und Birgit Locher (19) von der Edith-Stein-Schule in Ravensburg konnten sich im Fachgebiet Biologie mit einer Arbeit zur Wirksamkeit eines Mittels zur Fliegenbekämpfung durchsetzen.

Alexander Emhart (19) vom Kreisgymnasium Riedlingen siegte im Fachgebiet Chemie. In seinem Forschungsprojekt versuchte er, auf Basis der Gärung von Biomasse zu Wasserstoff und Kohlendioxid eine neue Möglichkeit zur Gewinnung von reinem Wasserstoff zu erschließen.

Maximilian Fischer (19), Ruben Nicolin (18) und Till Zorn (18) vom Heinrich-Suso-Gymnasium Konstanz zeigten, dass es möglich ist, mit einem umgebauten Wetterballon unbemannte Messflüge bis zu 26 Kilometern Höhe durchzuführen und dabei Daten über Luftdruck und Temperatur zu ermitteln. Die drei siegten in Geo- und Raumwissenschaften.

Die Software für ein spezielles Regelungssystem programmierten die Landessieger in Mathematik/Informatik, Jan Rapp (19) und Timo Schmetzer (17) vom Otto-Hahn-Gymnasium in Ostfildern. Ihrer IT-Lösung gelingt es, einen Ball auf einer Platte zu balancieren.

Den physikalischen Grundlagen eines Spielzeugs gingen Lorenz Eberhardt (17) vom Kant-Gymnasium Weil am Rhein und Tobias Schemmelmann (17) vom Hans-Thoma-Gymnasium in Lörrach auf den Grund. Die Physik-Sieger analysierten unter anderem die Reibungs- und Stoßprozesse bei einem kleinen Holzspecht, der klopfend eine senkrechte Stange hinabläuft.

Technik-Landessieger wurde Arthur Silber (19) vom Alexander-von-Humboldt-Gymnasium in Konstanz. Er konstruierte ein Gerät, mit dem sich die Bildschirminhalte eines grafikfähigen Taschenrechners einfach und kostengünstig auf Etiketten ausdrucken lassen.

Den Landessieg für die beste interdisziplinäre Arbeit errangen Katharina (16) und Stefanie Börsig (18) vom Alexander-von-Humboldt-Gymnasium in Konstanz. Auf Basis intensiver Analysen entwickelten sie eine Online-Simulation für den optimalen Einsatz von Servicekräften in Restaurants.

Den Sonderpreis des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport erhielten zwei Schüler der Albert-Einstein-Schule Ettlingen. Maik Hummel (16) und Stefan Maisenbacher (16) entwickelten ein neues Programm zur Verwaltung der Ergebnisse von Bundesjugendspielen. Es bietet dem Benutzer die Möglichkeit, Ergebnisse der Schüler einzugeben, zu editieren, zu analysieren und zu archivieren. Portabel wird diese Softwarelösung durch den Einsatz als App auf Smartphones.

Weitere Informationen unter: www.jugend-forscht.de

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Veröffentlicht ab: 
03.05.2012
Veröffentlicht bis: 
23.04.2014
Zuletzt geändert: 
09.05.2012 - 12:56
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