Peer-to-Peer Empowerment-Workshop 

 Peer-to-Peer Empowerment-Workshop 

Snapshot Ausbildung und Beruf
Projektbeschreibung

Peer-to-Peer Empowerment-Workshop 

Unsere Ansätze dabei sind:

Partizipation: Jugendliche werden von Beginn an in Planung, Bewertung und Durchführung eingebunden.

Peer-to-Peer-Ansatz: Workshops werden von Jugendlichen für Jugendliche gestaltet.

Verbindung von Empowerment und Berufsorientierung: Selbstwahrnehmung, Stärkenanalyse, Zukunftsvisionen mit klarer Orientierung auf die eigene berufliche Zukunft.

Nachhaltigkeit: Auswertung, Dokumentation und Modellentwicklung für eine dauerhafte Umsetzung.

Gemeinschaft: Gruppenarbeiten, Übungen und Austauch fördern Kommunikationsfähigkeit, Zusammenhalt und gegenseitige Wertschätzung.

 

Projektabschlussbericht

Projektziel

Ziel des Projekts war die Entwicklung und Durchführung eines Peer-to-Peer-Empowerment-Workshops für Jugendliche in Abschluss- und Vorabschlussklassen. Im Mittelpunkt standen die Stärkung von Selbstvertrauen, Eigeninitiative und Selbstwirksamkeit als wichtige Grundlagen für eine gelingende Berufsorientierung. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem Peer-to-Peer-Ansatz: Jugendliche wurden aktiv in die Entwicklung des Workshopkonzepts eingebunden und übernahmen anschließend selbst Verantwortung bei der Durchführung der Workshops.

 

Projektdurchführung

Im Rahmen des Projekts wurden insgesamt zwei Empowerment-Workshops an der Marie-Curie-Realschule in Mannheim durchgeführt.

Die Workshops wurden gemeinsam von einer Mitarbeiterin des Deutsch-Türkischen Instituts für Arbeit und Bildung e. V. (DTI), dem Mannheimer Künstler EmreYazar sowie zwei jugendlichen Teamerinnen, Urmina und Patrisha, geleitet. Durch diese Zusammensetzung konnten sowohl fachliche als auch kreative sowie lebensnahe Perspektiven eingebracht werden. Gleichzeitig bot der Peer-to-Peer-Ansatz den teilnehmenden Jugendlichen die Möglichkeit, von Gleichaltrigen zu lernen und auf Augenhöhe in den Austausch zu kommen.

Im Vorfeld der Durchführungen fanden insgesamt vier Arbeitstreffen von je zwei Zeitstunden im Team statt, wobei Konzept, Inhalte und Methoden der Worshops ausgearbeitet und vorbereitet wurden.

Am ersten Workshop, der am 04.05.2026 stattfand, nahmen 24 Schülerinnen und Schüler einer 9. Klasse teil, am zweiten Workshop, der am 29.06.2026 durchgeführt wurde, 27 Schülerinnen und Schüler einer 8. Klasse. Insgesamt konnten somit 51 Jugendliche erreicht werden.

Die Workshops umfassten verschiedene Methoden der Selbstreflexion, Gruppenarbeit und kreativen Gestaltung. Die Teilnehmenden setzten sich mit ihren persönlichen Stärken, Zukunftswünschen und beruflichen Perspektiven auseinander. Ergänzend entwickelten sie im kreativen Teil individuelle Zukunftsbilder bzw. Zukunftscollagen, die ihre Ziele und Vorstellungen sichtbar machten.

 

Projektergebnisse

Die beiden Workshops konnten erfolgreich durchgeführt werden und stießen bei den teilnehmenden Jugendlichen auf eine positive Resonanz.

Besonders geschätzt wurde die Möglichkeit, sich bewusst mit der eigenen Zukunft auseinanderzusetzen und persönliche Ziele zu reflektieren. Viele Schülerinnen und Schüler empfanden den Workshop als willkommene Abwechslung zum regulären Unterricht und hoben hervor, dass die interaktiven Methoden sowie der offene Austausch eine angenehme Lernatmosphäre geschaffen haben.

Der kreative Workshopteil wurde von den Teilnehmenden besonders positiv bewertet. Die Gestaltung eigener Zukunftsbilder ermöglichte es den Jugendlichen, ihre Wünsche und Vorstellungen auf individuelle Weise auszudrücken und sich intensiver mit ihrer persönlichen Zukunft auseinanderzusetzen.

Auch die jugendlichen Teamerinnen profitierten von ihrer aktiven Rolle. Sie sammelten Erfahrungen in der Planung und Durchführung von Workshops, übernahmen Verantwortung und stärkten ihre Kompetenzen in den Bereichen Moderation, Kommunikation und Teamarbeit. Sie ehrhielten pro Durchführung jeweils eine Aufwandsentschädigung sowie ein Zertifikat, das ihre Teilnahme bestätigt.

Durch das Projekt entstand zudem ein erprobtes Workshopkonzept, welches künftig erneut eingesetzt und weiterentwickelt werden soll und somit nachhaltig zur Empowerment- und Berufsorientierungsarbeit des Deutsch-Türkischen Instituts für Arbeit und Bildung e. V. beiträgt.

 

Finanzielle Umsetzung

Für das Projekt wurde eine Förderung der Jugendstiftung Baden-Württemberg in Höhe von bis zu 1.500 €bewilligt. Ergänzend war ein Eigenanteil von 100 € vorgesehen. Die Fördermittel wurden entsprechend der Projektplanung wirtschaftlich und zweckgebunden eingesetzt. Die NAchweise wurden der Jugendstiftung vorgelegt.

 

Fazit

Mit dem Peer-to-Peer-Empowerment-Workshop konnten insgesamt 51 Jugendliche erreicht und in ihrer persönlichen Entwicklung sowie ihrer Auseinandersetzung mit der beruflichen Zukunft unterstützt werden. Das Projekt hat gezeigt, dass eine Kombination aus Empowerment, kreativen Methoden und Lernen auf Augenhöhe Jugendliche motiviert, sich aktiv mit ihren Stärken und Zukunftsperspektiven auseinanderzusetzen.

Besonders wertvoll erwies sich der Peer-to-Peer-Ansatz, bei dem jugendliche Teamerinnen gemeinsam mit einer DTI-Mitarbeiterin und einem Künstler Verantwortung für die Durchführung übernahmen. Dadurch entstand eine offene und vertrauensvolle Lernatmosphäre, die von den Teilnehmenden sehr positiv wahrgenommen wurde.

Das entwickelte Workshopkonzept ist praxiserprobt und soll künftig an weiteren Schulen eingesetzt sowie kontinuierlich weiterentwickelt werden. Damit leistet das Projekt einen nachhaltigen Beitrag zur Förderung von Selbstwirksamkeit und Berufsorientierung junger Menschen.

 

 

Projektträger
DTI-Mannheim
Tasniem Ibrahim
M7 14
68161 Mannheim
Deutschland
Telefon: 
0621 121 873 96
Themenfeld
Themenfeld: 
Region, Partner
Infos
Zuletzt geändert: 
06.07.2026 - 09:57
Inhaltstyp: 
projekt
Beitrag Id: 
263728