Pimp up my Skaterpark

Pimp up my Skaterpark

Snapshot Themenfeld
Projektbeschreibung

Mit einem Paradebeispiel bürgerschaftlichen Engagements kann die Jugendarbeit in Geislingen aufwarten. Unter der Trägerschaft des Stadtjugendring Geislingen e.V. und der Stadt Geislingen an der Steige "pimpen" Jugendliche und junge Erwachsene aus Geislingen den Skaterpark. Durch den Einsatz der jungen Menschen im gesamten Projektverlauf und zahlreicher Unterstützer, darunter die Jugendstiftung Baden-Württemberg, wird der Skaterpark erneuert und auf die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung zugeschnitten.

Die Jugendstiftung unterstützt das große Projekt in Geislingen

Beschreibung
Inklusive Skate- und BMX-Bahn Geislingen an der Steige

• Ziel des Projektes
Die Skateboard- und BMX-Bahn in Geislingen braucht ein facelifting. Dies sowohl in technischer Hinsicht, vor allem soll aber auch die Art der Nutzung und der Nutzerkreis deutlich ausgeweitet werden.
Im Stadtjugendring Geislingen wird seit einiger Zeit darüber diskutiert, was die Jugendarbeit dazu beitragen kann, Menschen mit Behinderungen besser in ihre Angebote einzubinden.
Beide Perspektiven haben sich nun verbunden und es wird ein inklusiver Skate- und BMX-Park entstehen, der diesen Namen auch im alltäglichen Gebrauch verdient.
Denn Inklusion soll auf dieser Anlage praktiziert werden. Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderungen, mit und ohne Migrationshintergrund sollen sich hier treffen und sich begegnen, gemeinsam sportlich aktiv, gemeinsam Spaß haben und voneinander lernen.
Dazu werden wir in den ersten drei Jahren ein Team von Jugendlichen und von Vereinsvertretern aufzubauen, die den inklusiven Betrieb der Skateanlage auf Dauer organisiert. Also Aufsicht und Unterstützung garantiert, Workshops anbietet, Inklusionsfeste und inklusive Contests organisiert…
Denn eigentlich ist diese inklusive Skateboardbahn nur der Anfang – ein Leuchtturmprojekt sozusagen. Wir möchten erreichen, dass sich mehr Menschen, seien es Jugendliche, Verantwortliche, Entscheider… mit dem Thema „Inklusion“ befassen. Wir wollen eine Veränderung auf den Weg bringen und dazu ist dieses unübersehbare Projekt genau richtig.

• Wer macht was?
Formaler Projektträger sind der Stadtjugendring und die Stadt Geislingen. Entstanden ist die Idee einer Erweiterung von Anlage und Zielgruppe aus einer Jugendbefragung durch den Jugendgemeinderat und einem anschließenden Diskussionsprozess mit den Jugendlichen, die bisher die Skateboardbahn benutzen.
Die Jugendlichen sind maßgebliche Akteure. Sie haben die Planung vorangetrieben, mit politisch Verantwortlichen geredet, sich zu vielen Arbeitstreffen zusammengefunden, um ihr Projekt wahr werden zu lassen. Der Jugendgemeinderat (JGR) spielt bei dem Projekt eine maßgebliche Rolle, weil er eine formale Struktur bietet und Kontakte zu den kommunalen Entscheidern hat. Der JGR und die Jugendlichen der Skaterbahn werden vom Stadtjugendring unterstützt.
Um das Projekt über dies auch finanziell zu unterstützen, bemühen sich die Jugendlichen um Einnahmen. Sie verkaufen Unterstützerbuttons und Selbstgebackenes beim Weihnachtsmarkt oder Getränke beim Schulfest, sammeln Spenden bei den örtlichen Geschäften und arbeiten auch kräftig bei der Suche nach weiteren Sponsoren und Stiftungen mit. Sie planen, wie der neue laufende Betrieb organisiert werden kann und sind selbst bereit Verantwortung zu übernehmen.
Es sind auch diese Jugendlichen, die den laufenden Betrieb organisieren, Workshops anbieten und Inklusionspartys und Contests an und auf der Bahn organisieren.
Inklusion ist ein Selbstläufer und muss vor allem am Anfang immer wieder neu erkämpft werden. Die Jugendlichen brauchen daher hauptamtliche Unterstützung. Deshalb wird eine Honorarkraft beauftragt, die sich um die inklusiven Angebote in Geislingen kümmert und die Jugendlichen vor allem in der Anfangsphase des Projekts unterstützt.

• Wann?
Die technische Erweiterung soll bis Ende Herbst 2012 abgeschlossen sein, so dass im Herbst noch die Einweihungsparty stattfinden kann.
Bis dahin wird auch eine genaue Konzeption erarbeitet, wie der laufende Betrieb ab Frühjahr 2013 organisiert und gesichert werden kann. Ab Frühjahr nächsten Jahres wird dann die inklusive Nutzung gestartet und der laufende Betrieb getestet, natürlich abhängig vom Wetter. Im Frühjahr wird dann wieder mit einem Saisonstartfest begonnen und der laufende Betrieb weiterentwickelt.
Die Gruppe der Verantwortlichen muss erweitert werden, erste Fortbildungen zu den Herausforderungen inklusiver Jugendarbeit werden angeboten. Um ehrenamtliche Strukturen fest zu etablieren, und nachhaltig planen zu können, wird eine Honorarkraft Aufbau, Gestaltung und Betreuung des Angebotes zwei Jahre begleiten.

• Wo?
Geislingen an der Steige
 

Projektträger
Schlachthausstraße 22
73312 Geislingen
Deutschland
Telefon: 
07331 / 61360
Fax: 
07331 / 66045
Themenfeld
Region, Partner
Infos
Zuletzt geändert: 
22.03.2016 - 16:10
Inhaltstyp: 
projekt
Beitrag Id: 
252325