Streetwork

Streetwork

Snapshot Soziales
Projektbeschreibung

Streetwork (Thomas Frater)

Der Kinder und Jugenddienst ist eine Abteilung des Judo-Clubs Weingarten e.V. und wurde am 06.09.2007 ins Leben gerufen. Die Abteilung beschäftigt sich schwer-punktmäßig mit dem mobilen und ambulanten Jugenddienst, dem sozialem Arbeitsdienst, mit Integrationsmaßnahmen von Jugendlichen und Immigranten. Ziel des Kinder und Jugenddienstes ist es, die Jugendlichen von der Straße zu holen, ihre Berührungsängste abzubauen, ihr Vertrauen zu gewinnen und sie dann in verschiedene Institutionen bzw. Vereine einzuladen, zu vermitteln und gegebenenfalls auch hinzufahren.
Art des Angebotes:

Streetwork bedeutet:

Aufsuchende Straßenarbeit an Treffpunkten im Lebensfeld der Jugendlichen. Beratung und Unterstützung von Jugendlichen in besonders schwierigen Problemlagen, d.h. in jugendspezifischen Krisen, bei Problemen mit der Polizei, Gericht, Eltern, Schule, Arbeit, Sucht und auf der Suche nach Sinn und Orientierung etc.
Soziale Gruppenarbeit heißt für uns, Arbeit mit Straßencliquen in Gruppen über einen Zeitraum von mindestens 3-5 Jahren. Hierbei werden die Jugendlichen von uns betreut und beraten, egal um welche Lebenssituation es sich handelt.

Unter Gemeinwesenarbeit meinen wir:
Kooperation mit allen im Lebensfeld der Jugendlichen intervenierenden Institutionen; Aktivierung und Verbesserung der Ressourcen im Gemeinwesen.

Zielgruppen sollen sein:
Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 12 und 21 Jahren, in Einzelfällen und je nach Gesellungsform bis 27 Jahre, die bereits ausgegrenzt oder von Ausgrenzung bedroht sind.

Ziele von Mobiler Jugendarbeit:
Lebensfeldorientierung – Lebenslagenorientierung: Kontakt- und Beziehungsarbeit, Erschließung und Aufbau von Gruppen im Stadtteil, gruppenbezogene und individuelle Beratung von Jugendlichen, Verhinderung und Aufhebung von Ausgrenzungen von Jugendlichen und die Aufhebung der Benachteiligung von Frauen und Mädchen.

In der Praxis hat sich gezeigt, dass mobile Jugendarbeit oft einzige soziale Instanz in den jeweiligen Stadtteilen ist, die auffällige, ausgegrenzte Jugendliche mit ihren unterschiedlichen Problemlagen erreicht. Viele Jugendliche, die als Zielgruppe der Mobilen Jugendarbeit beschrieben werden, sind nur unzureichend in Schule, Berufsleben, Vereine und Freizeitgestaltung in ihrem Gemeinwesen integriert. Sie stehen aufgrund ihrer schlechten Schulleistungen, persönlicher Überschuldung, Kriminalität oder Konsum von Betäubungsmitteln bereits am Rande der Gesellschaft.

Wie arbeiten wir:
• Wir besuchen Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren regelmäßig an ihren Treffpunkten und bauen verbindliche Beziehungen zu ihnen auf.
• Wir nutzen das Potenzial einer Jugendclique und entwickeln gemeinsam Projekte in ihrer Freizeit. Gruppenspezifisch bearbeiten wir auch Themen zu Gewalt, Rassismus,   Sexualität etc.

• In unserem Büro oder auf der Straße beraten und begleiten wir Jugendliche auf einfache und unkomplizierte Weise und sind für alle Probleme offen. Wir haben die Möglichkeit Jugendliche auf spezifische Hilfsangebote hinzuweisen oder an diese weiter zu vermitteln.
• In unseren Räumlichkeiten können sich Jugendliche über diverse Themen wie Berufswahl, Sexualität, Gesundheit, Gewalt, Drogen und Alkohol informieren.
• Wir arbeiten vernetzt mit relevanten Institutionen und Vereinen zusammen und vertreten parteilich die Anliegen von Jugendlichen.
• Mit unseren Projekten und Aktionen wollen wir die Kommunikationen zwischen Jugendlichen und Erwachsenen fördern. In Konfliktsituationen vermitteln wir zwischen Jugendlichen und den Anwohnern, der Polizei, der Schule sowie anderen Institutionen in der Stadt.
• Dank der Mithilfe vieler Firmen aus der Umgebung, sind wir in der Lage, den Jugendlichen bei ihrem Weg ins Berufsleben unterstützend und überwachend zur Seite zu stehen.

Projektträger
Kinder- und Jugenddienst
Sauterleutestr. 36
88250 Weingarten
Deutschland
Telefon: 
0751-95 86 372
Themenfeld
Region, Partner
Infos
Zuletzt geändert: 
22.03.2016 - 16:09
Inhaltstyp: 
projekt
Beitrag Id: 
251814